Wenn etwas so sicher ist wie das Amen in der Kirche, dann die Tatsache, dass wir in einer Welt der ständigen Veränderung leben. Schon auf der zellulären Ebene sind wir morgen nicht mehr die Person, die wir heute sind. Veränderungen sind das Salz in der Suppe des Lebens. Wir kommen nicht drum herum, so sehr wir uns auch dagegen sträuben mögen.

Doch obwohl Veränderungen zu unserem Dasein dazugehören, sind wir nicht immer scharf drauf. Nein – wir wollen lieber, dass alles so bleibt wie es ist. Auch wenn in uns die Sehnsucht nach einem anderen Leben, eben nach Veränderung existiert.

Die Welt, wie sie uns heute begegnet, zwingt uns regelrecht dazu das Neue zu begrüßen. Sie stellt alles auf den Kopf und gibt uns keine Sicherheit mehr. Was heute richtig war, kann morgen falsch sein. Was heute Bestand hatte, kann sich morgen in Nichts auflösen. Und wir stehen mittendrin.

Was jetzt zählt ist die Einkehr in sich selbst. Sich selbst zu führen in einer Welt, die unsicher und komplex erscheint. In dem Maße, wie wir lernen bei uns anzukommen, zu fühlen, wahrzunehmen, zu beobachten und uns kennenzulernen, werden wir auch zur Hoffnung für andere Menschen. Dann kann unser inneres Licht beginnen zu strahlen und auch andere Lichter anzünden. So transformieren wir nicht nur uns selbst, sondern die ganze Welt.

In diesem Sinne – Lebe lieber Außergewöhnlich!